Wie wird Akne behandelt?

Wer unter Akne leidet, möchte diese natürlich so schnell wie möglich wieder loswerden bzw. lindern. So unterschiedlich wie die Akne Formen selbst, so unterschiedlich können auch die Behandlungsmethoden sein. Grundsätzlich gilt, wer unter Akne leidet, muss nicht auf Dauer darunter leiden, denn, Akne ist heilbar. Wichtig ist nur, die richtige Behandlungsart zu finden. Wer hier selbst eine seine Grenzen stößt, oder sich nicht sicher ist, welche Ursachen seine Akne hat, sollte in jedem Fall immer einen Fachmann zu Rate ziehen. Ein Fachmann, das kann erst einmal der Hausarzt ein, aber auch der Hautarzt oder der Heilpraktiker können hier gute erste Anlaufstellen sein. Oft können auch gute Apotheken oder Kosmetikstudios bei leichteren Krankheitsbildern gut beraten und helfen.

Je nach Art und Schweregrad der Akne gibt es verschiedene Behandlungsmethoden:

  1. Die Werbung verspricht bei leichter Akne und schnelle und sichtbare Linderung mit Hilfe von bestimmten Reinigungs- und Pflegemitteln. Diese sollen lindern, klären und das Hautbild verbessern. Leider helfen diese nur bedingt, bei anderen sogar gar nicht. Hier sollte jeder für sich entscheiden und ggf. testen, ob diese Mittel individuell taugen und gut tun.
  2. Bei der Behandlung von Akne spielt die Ernährung eine wichtige und entscheidende Rolle. Auch dann, wenn eine schlechte und ungesunde Ernährung nicht der Grund für die Akne ist, kann ein ausgewogener Ernährungsplan dabei helfen, die Akne zu lindern. Auf Zucker und Fell sollte soweit möglich verzichtet werden, der Milchkonsum sollte eingeschränkt werden. Gut sind hingegen frisches Obst und Gemüse, Fisch und viel Wasser.
  3. Es müssen nicht immer teure und chemische Produkte aus der Apotheke aus dem Supermarkt sein. Es gibt auch viele einfache aber wirkungsvolle Hausmittel gegen die Pickel. Diese können z.B. Dampfbäder, Kamille oder Zinksalbe sein.
  4. Je nach Schweregrad der Akne kommt oft auch eine antibakterielle Therapie zum Einsatz. Diese kann sowohl äußerlich in Form von Salben verordnet werden, oder auch zum Einnehmen in Form von Tabletten, meist Antibiotika.
  5. Nicht selten sind die Hormone schuld. Ein Spezialist kann herausfinden, ob und welche Hormone im Ungleichgewicht sind. Sind die Hormone die Ursache, so besteht die Therapie in erster Linie darin, den Hormonhaushalt wieder zu ordnen und ins Gleichgewicht zu bringen. Hier gibt es verschiedene Mittel oder Medikamente, die ein Arzt verordnet und die dann oral eingenommen werden müssen.
  6. Bei schweren Formen von Akne kommt oft auch die sogenannte 13-cis-Retinsäure zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um einen Vitamin A-Säureabkömmling. Die Talkproduktion wird vermindert, die Talkdrüsen werden verkleinert. Dieses Medikament muss von einem Arzt verordnet werden und kann auch Nebenwirkungen mit sich bringen.
  7. Oft hilft nur noch eine manuelle oder sogar chirurgische Therapie. Manuell kann bedeuten, die einzelnen Pickel werden gezielt ausgedrückt. Hier sollte nur der Fachmann ran. Je nach Schwere der Akne müssen die einzelnen Knoten und Abszesse aufgestochen oder chirurgisch geöffnet und gesäubert werden. Das ist aber in der Regel nur in besonders schweren Fällen nötig.